
„Zehntausend Blumen im Frühling,
der Mond im Herbst,
eine kühle Brise im Sommer,
Schnee im Winter.
Wenn der Geist nicht getrübt ist
durch unnötige Dinge,
ist das die beste Zeit Deines Lebens.“
Wu-men
Was ist Achtsamkeit?
Zunächst:
Achtsamkeit fußt auf einem uralten Konzept
- und ist zugleich ein hochaktuelles Thema.
Ebenso wie sie uns von Geburt an innewohnt und sich im Laufe
unseres Lebens und seinen Anforderungen häufig verliert.
Unser Alltag, in der Regel geprägt von Termindichte,
multiplen Aufgabenfeldern und Erwartungshaltungen,
münden nicht selten in eine
sich immer schneller drehende Zeitachse.
Getrieben von der Bemühung, den wachsenden Anforderungen
(irgendwie) gerecht zu werden, entstehen mit der Zeit Gefühle von
Stress, Unzufriedenheit, Unglücklichsein, Fremdbestimmtheit.
Wir hadern mit uns, mit dem Gegenüber, mit unserem Leben
und bewegen uns dabei überwiegend in Vergangenem oder
in - häufig sorgenvollen - Bildern der Zukunft.
Etwas gerät aus der Balance.
Welche Rolle spielt hier die Achtsamkeit?
Achtsamkeit ist das Entwickeln einer (präsenten) Haltung,
einer besonderen Form von Konzentration und Bewusstheit,
eine Schulung des Geistes. Dieser ist, ein Relikt aus alten Zeiten des Überlebenskampfes, darauf gerichtet, negative Erlebnisse viel stärker als positive Ereignisse herauszufiltern, abzuspeichern und sich damit betont auseinanderzusetzen.
Gerne auch in Endlosschleifen.
Das Erlernen von Achtsamkeit ermöglicht eine erkennende Distanzierung wertender, negativer Gedankenmuster und hilft explizit die Gegenwart, die Präsenz des Augenblicks,
frei von alten Bildern der Vergangenheit bzw.
der Projektion auf Zukünftiges, zu erleben.
Und damit entsteht ein neuer Raum.
Raum wahrzunehmen.
Raum sich bewusst für oder gegen etwas zu entscheiden.
Zu einer Balancierung des eigenen Lebens zu kommen.
So ist Achtsamkeit zu kultivieren tatsächlich ein Abenteuer.
Und - nicht wissend, was sich als Nächstes zeigt, fordert es in allem Geduld und vor allem auch Disziplin.
Vielleicht finden Sie sich wieder in ...
- Stress und Erschöpfung
- psychosomatischen Beschwerden
- Schlafstörungen
- hohem Blutdruck
- innerer Unruhe
- Sorgen und Ängsten
- Nervosität
- Konzentrationsmangel
- akuten und chronischen Schmerzen
- stressbedingte Herz-Kreislauf-Beschwerden
- einer belastenden beruflichen und/oder privaten Situation
Und wünschen sich stattdessen ….
- mehr Gleichmut und innere Gelassenheit zu entwickeln
- Stresssituationen mit einer anderen Haltung zu begegnen
- aus dem Karussell ewiger Gedankenschleifen auszusteigen
- (innere) Freiräume zu schaffen
- ein neues Selbstvertrauen entstehen zu lassen
- mehr Selbstakzeptanz zu entwickeln und
- einer gesunden Selbstfürsorge Wege zu bahnen
Der MBSR-Kurs richtet sich an Menschen, die lernen möchten,
ihre eigenen Ressourcen im Umgang mit Stress zu stärken,
eine Form der Selbstakzeptanz zu entwickeln, um
den Herausforderungen des Lebens wirksam zu begegnen.
Möglicherweise ist Ihnen die gescheiterte Erfahrung,
individuelle Stressoren einzugrenzen
oder gar zu vermeiden, nur zu gut bekannt.
Umso bedeutsamer ist, dass es tatsächlich nicht entscheidend ist,
ob wir Stress haben, sondern wie wir mit Stress umgehen,
welche Bewältigungsmöglichkeiten uns dafür zur Verfügung stehen.
Die Schulung der Achtsamkeit, das Herz der Stressbewältigung, kultiviert die Entdeckung und Vertiefung alternativer Bewältigungsstrategien. Es entstehen neue Räume für mehr
Lebensfreude, innere Stabilität und Ausgeglichenheit.
Wenn Ihr Interesse geweckt wurde und Sie sich näher mit MBSR befassen möchten, anbei einige interessante Filme bzw. Buchvorstellungen
https://www.arbor-seminare.de/was-achtsamkeit-ist
„Gesund durch Meditation – das große Buch der Selbstheilung durch MBSR“
Jon Kabat-Zinn im Knaur.Leben Verlag
„Achtsamkeit mitten im Leben: Anwendungsgebiete und wissenschaftliche Perspektiven“
von Britta Hölzel & Christine Brähler (Herausgeberinnen) im O.W. Barth Verlag
Und/oder:
Sie entscheiden sich, es unmittelbar selbst zu erfahren.
Willkommen!
